Übersetzungen Melián
ÜBERSETZUNGEN SPANISCH DEUTSCH MIT BEGLAUBIGUNG
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Über mich:
Mit einer deutschen Mutter und einem spanischen Vater hatte ich das große Glück zweisprachig aufzuwachsen. Beide Sprachen beherrsche ich auf muttersprachlichem Niveau. Da Sprache schon immer meine Leidenschaft war, konnte ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten an der TH Köln im Studiengang Master Fachübersetzen vertiefen. Vorab absolvierte ich an der Universität Düsseldorf einen Bachelorstudiengang in Romanistik und Englisch. Ich bin offiziell als beglaubigte Übersetzerin für die spanische Sprache gemeldet und somit befähigt, jegliche Art von offiziellen Dokumenten zu beglaubigen.

Übersetzen:
In der Übersetzungswissenschaft gibt es einen grundsätzlichen Streit zwischen der wörtlichen und sinngemäßen Übersetzung, also den Streit zwischen Treue und Freiheit. Bei der Wort-für-Wort-Übersetzung werden die Strukturen des Ausgangstextes, also Wortfolge, Wortart usw., unverändert in die Zielsprache übernommen. Bei der sinngemäßen Übersetzung wie z.B. der paraphrasierenden Übersetzung, wird ein im Ausgangstext dargestellter Sachverhalt umschrieben bzw. mit einer Erklärung versehen. Es gibt auch die adaptierende Übersetzung, bei der ein kulturspezifischer Sachverhalt im Ausgangstext an die Zielkultur angepasst wird, indem er durch einen Sachverhalt der Zielkultur ersetzt wird. Die Grundregeln des Übersetzens sind folgende. Die Übersetzung soll den Sinn des Originals richtig und vollständig wiedergeben (Invarianz des Inhalts). Die Übersetzung (ZT=Zieltext) soll auf ihre Leser so wirken wie das Original (AT=Ausgangstext) auf seine Leser. Die Übersetzung soll sich lesen wie ein Original.
In den 1970 er Jahren erfolgte mit der pragmatischen Wende in der Textlinguistik auch eine Umorientierung der Übersetzungstheorie. Der Übersetzungsprozess ist funktional determiniert: ,,es handelt sich um einen weiten Ansatz, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Rolle der Textfunktion und der Funktion der Übersetzung große Bedeutung gegeben wird.“ (Nord). Es entstehen drei Strömungen: Die Skopostheorie/Allgemeine Translationstheorie (Reiss/Vermeer); Funktionalismus und Loyalität (Nord); Die Theorie des translatorischen Handelns (Holz-Mänttäri). Die Skopostheorie sieht im Translat ein Informationsangebot in der Zielkultur über ein Informationsangebot aus einer Ausgangskultur. Wichtiger als die Nähe zwischen Ausgangs- und Zieltext ist die kulturspezifische Kohärenz des Translats. Die Dominante aller Translation ist deren Zweck. Von einem Translat kann nur verlangt werden, dass es möglichst nahe am Ausgangstext ist. Das Translat ist ein neuer Text, deshalb kann keine Invariable der Information existieren, d.h. kein identischer Transfer der Information. Die Information wird immer nur als Informationsangebot verstanden.
Nun übersetzen wir keine gemeinsprachlichen Texte, sondern Fachsprache. Was heißt Fachsprache? ,,Fachsprache – das ist die Gesamtheit aller sprachlichen Mittel, die in einem fachlich begrenzbaren Kommunikationsbereich verwendet werden, um die Verständigung zwischen den in diesem Bereich tätigen Menschen zu gewährleisten.“ (Hoffmann 1985). Hier gibt es unterschiedliche Textsorten. Verschiedene überindividuelle Sprech- und Schreibtakttypen, die an wiederkehrende Kommunikationshandlungen gebunden sind und bei denen sich aufgrund ihres wiederholten Auftretens charakteristische Sprachverwendungs- und Textgestaltungsmuster herausgebildet haben (Reiß/Vermeer 1984).